Eine österreichische Jugend- und Familienhotel-Kette plant ein mit dem Thermalbad von Hersbruck verbundenes Familienhotel mit 150 Betten, einem Spielzimmer und mehreren Aufenthaltsräumen.

Der Bürgermeister Wolfgang Plattmeier hatte das Interesse der Stiftung an dem Standort Hersbruck im Stadtrat und in der LAG Gesundheitsregion vermeldet. Eine Machbarkeitsstudie zu Hersbruck wurde nun im Stadtrat vorgestellt. Ein Konzept wie ein solches Familienhotel aussehen soll, liegt vor. Darunter fällt auch ein Ausbau bestimmter Angebote wie Kurse im Hirtenmuseum, Bootsfahrten, Radeln. Die Hersbrucker Therme wäre dabei ein inhaltlicher Schwerpunkt, die auch direkt vom Hotel aus erreichbar sein soll.
Doch die Finanzierung des Projekts, welches etwa 6 Millionen Euro kosten soll, ist noch unklar.
Die GmbH „Jugend & Familiengästehäuser “ (Jufa) steht mit dem Rathaus in Kontakt. Bürgermeister Plattmeier hat bereits Vorgespräche mit der Regierung von Ansbach und mit dem Wirtschaftsministerium über mögliche staatliche Förderungen für einen Hotelbau geführt.
Die Jufa baut in Österreich und mittlerweile auch in Bayern Familienhotels, welche zwar einen höheren Standard als Jugendherbergen haben, aber Familien mit Kindern weitaus niedrigere Preise als in herkömmlichen Hotels anbieten können. Dies ist durch eine Zusammenarbeit mit Jugendorganisationen, Krankenkassen oder Jugendzeitschriften und ausgewählten Unternehmen möglich.