Wellness-Urlaub
Die Sommerferien rücken immer näher und viele Familien mit Kindern sind schon voll mit der Familienurlaubsplanung beschäftigt. Wie wäre es denn mit einem Wellnessurlaub, der speziell auf Eltern mit Kindern ausgerichtet ist?
Viele Wellnesshotels sind nun nicht gerade für Familien ausgerichtet aber es gibt in Deutschland, Österreich und der Schweiz einige, die genau das anbieten! Auch wenn dies nicht die Masse ist, bieten diese Wellness-Hotels ein faires Preis-Leistungsverhältnis und lassen bezüglich Wellness-Anwendungen weder für Eltern noch für Kinder Wünsche offen.
Kinder-Kosmetik und kindgerechte Schokomassagen sind Erlebnisse für Kinder, an die sie sich lange erinnern werden! Während die Kinder ihre eigenen Behandlungen genießen, können die Eltern endlich mal wieder gemeinsam in die Sauna gehen oder z.B. bei einer Hot-Stone-Massage entspannen.
Hotel Ulrichshof
GEO SAISON kürt die 100 besten Hotels in Europa
Neue Kategorie: “Außer Konkurrenz”
Hamburg (ots) - Zum dritten Mal präsentiert das Reisemagazin GEO SAISON in seiner Februar-Ausgabe die besten Hotels in Europa. In diesem Jahr ist die Kategorie “Außer Konkurrenz” neu hinzugekommen, die all jene Häuser betrifft, die so ungewöhnlich außergewöhnlich sind, dass sie sich nicht in eine konkrete Kategorie einteilen lassen. So zum Beispiel ein Vier-Sterne-Hotel aus Hightech-Iglus auf Grönland. Die 26-köpfige Top-Class-Jury prämiert auf 40 Seiten neue Highlights, bewährte Sieger und charmante Überraschungen. Die weiteren Kategorien sind “Hotels unter 100 Euro”, “Designhotels”, “Landhotels”, “Wellnesshotels”, “Familienhotels”, “Strandhotels”, “Luxushotels“, “Ökohotels” und “Newcomer”. Die Konkurrenz liegt in allen Bereichen sehr dicht beieinander, deshalb verzichtet GEO SAISON auf eine strenge Hierarchie - bis auf die Nennung des Erstplatzierten - und stellt die Hotels vor, die innerhalb einer Kategorie besonders interessant erschienen.
Die GEO SAISON-Jury hat die zehn ersten Plätze an folgende Häuser vergeben: - Hôtel du Cap-Eden-Roc, Antibes (Kategorie: Strandhotels) - Vigilius Mountain Resort, Lana (Kategorie: Designhotels) - Hotel Ulrichshof, Bayerischer Wald (Kategorie: Familienhotels) - Goldman 25hours, Frankfurt/M. (Kategorie: Hotels unter 100 Euro) - La Bastide de Marie, Ménerbes (Kategorie: Landhotels) - Naturhotel Waldklause, Ötztal (Kategorie: Ökohotels) - Victoria-Jungfrau, Interlaken (Kategorie: Wellnesshotels) - 25hours tailored by Levi’s, Frankfurt/M. (Kategorie: Newcomer) - Adlon, Berlin (Kategorie: Luxushotels) - Propeller Island, Berlin (Kategorie: Außer Konkurrenz)
Unter den Juroren aus fünf Ländern sind Michael Bauer, Hoteltester, Uli Mühlberger, Geschäftsführer von Vamos-Reisen, der Geschäftsführer von Forum Anders Reisen, Rolf Pfeifer, der Hotel- und Ressortvorstand von TUI, Karl J. Pojer, Christian Werner, Herausgeber des “Relax Guide”, und viele andere - Experten, die durch ihre Erfahrung keine Checklisten benötigen, sondern nach ganz persönlichen Kriterien bewerten.
Weitere Themen im Heft: - Abenteuer Australien: Unterwegs mit einem Forschungsschiff bei den Minkwalen - Feuer und Eis: Skitour auf dem Ätna - Fernreise: Dominica in der Karibik - Stadtportrait: Genua - Dossier: Nie mehr warten - Wie Sie lästige Schlangen austricksen
Die aktuelle Ausgabe von GEO SAISON hat einen Umfang von 140 Seiten, kostet 4,80 Euro und erscheint am 21. Januar 2009.
Unter www.geo.de/presse-download finden Sie das aktuelle Heftcover zum Download.
Pressekontakt:
Maike Pelikan
GEO Marktkommunikation
20444 Hamburg
Telefon +49 (0) 40 / 37 03 - 21 57
E-Mail pelikan.maike@geo.de
Internet www.geo.de
Avance-Hotel soll das „beste Kinderhotel Europas“ werden
Trotz aktueller Wirtschaftskrise baut der Hotelier Karl Reiter sein Hotel „Avance“ um 15 Millionen Euro aus. Auf mehr als 15.000 Quadratmetern soll ein Kinderbereich entstehen, mit dem Ziel, das „Avance“ als „bestes Kinderhotel Europas“ zu positionieren.
Das Hotel wurde 2008 als eines der besten Wellnesshotels im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Die neuen Investitionen sollen es nun an die europäische Spitze der Kinderhotels führen. Auf über 15.000 Quadratmetern entsteht ein eigener Bereich für Kinder. Auch ein Theater ist geplant.
Es gibt eine klare Trennung zwischen seinen beiden Hotels “Supreme” und “Avance”. Während im Avance nur mit Kindern eingecheckt werden kann, ist im Supreme das Einchecken nur mit einem Alter von über 16 Jahren möglich.
Aktuell ist der Ulrichshof zum besten Familienhotel Europas gekürt worden.
Schönheitskuren

Noch nicht ganz perfekt - im Schönheitssalon können Kinder heute das Schminken lernen. (Bild: Diagentur/dpa/tmn) © DPA
Von Britta Schmeis
1. Aug 2008, 16:17
Titisee/Hannover (dpa/tmn) - Früh soll sich üben, wer schön sein will: Nach der Modebranche haben auch Wellnesshotels und Schönheitssalons Kinder als Kunden entdeckt - oder vielmehr deren zahlungswillige Eltern.
Ob spezielle Schokomassagen, Haarschnitte oder Maniküren: Viele Anbieter haben sich auf die Bedürfnisse der Kleinen eingestellt. Dabei treiben die Angebote hierzulande längst nicht so skurrile Blüten wie in den USA. Dort sind in manchen Kreisen selbst Augenbrauenzupfen und die ein oder andere Korrektur bei Kindern keine Seltenheit mehr. Hotels und Salons in Deutschland setzen vor allem auf kindgerechte Verwöhnprogramme.
«Wir wollten ein Angebot auch für Kinder schaffen, wenn die Eltern bei uns sind», sagt die Kosmetikerin Christine Homburger vom Hotel Maritim in Titisee-Neustadt. Seit drei Jahren stehen Schokosahne-Bad, Schokomassage und spezielle Beauty-Behandlungen für Teenagerhaut auf dem Programm des Wellness-Hotels. Zur Kundschaft gehören vor allem 8- bis 15-Jährige, im Ausnahmefall sind auch Vierjährige dabei. Einer Vierjährigen mal die Nägelchen zu lackieren, hält Homburger nicht für verwerflich.
Dabei weiß sie um die Kritik mancher Pädagogen und Psychologen, die angesichts solcher Angebote um das Seelenheil der Kinder bangen. «Wenn eine Vierjährige wie Mama sein will und ihren Lippenstift oder Nagellack ausprobiert, ist das völlig normal und auch gut», sagt zwar der Erziehungswissenschaftler und Psychologe Wolfgang Bergmann aus Hannover. Für bedenklich aber hält er es, wenn solcherlei Aktionen und Wellness-Aufenthalte zur Regel werden.
«Mal ist das völlig okay. Aber durch eine Regelmäßigkeit wird den Kindern vermittelt: So, wie ich jetzt bin, bin ich nicht liebenswert», sagt Bergmann. Das gelte nicht nur für Schönheitsbehandlungen, sondern auch für Verwöhnprogramme. «Kinder haben sich und ihren Körper oft noch gar nicht kennengelernt», sagt er und weist darauf hin, dass die Kinder bei professionellen Massagen nahezu passiv sind. «Da besteht die Gefahr, dass sich ein extrem egozentrisches Ich-Gefühl entwickelt - und dieser kleine Mensch zu einem narzisstischen Charakter wird.»
Im schlimmsten Fall würde vor allem den Mädchen ein Perfektions-Ideal vermittelt, in dem Natürlichkeit kaum noch vorkomme. Und Streicheleinheiten der Eltern könnten Profi-Massagen ohnehin nicht ersetzen.
Das Spa & Wellness Resort «Romantischer Winkel» in Bad Sachsa (Niedersachsen) setzt bei seinem speziellen Kinder-Beauty-Programm auch auf Gesundheitsvorsorge. Neben einer Aroma-Wohlfühlmassage und einem Wellnessfriseur bietet das Fünf-Sterne-Haus auch einen «Medical-Kids-Check» und Sportstunden zur Schulung von Körperhaltung und Beweglichkeit. All das soll «neue Kraft für die alltäglichen Herausforderungen wie Schule, Hausaufgaben, Musik- oder Ballettunterricht» geben. «Und in Sachen Kosmetik geben wir den Teenagern auch oft noch Tipps für zu Hause mit», sagt Sprecherin Tanja Becker.
Christine Homburger weist darauf hin, dass bei den Behandlungen in ihrem Haus ausschließlich natürliche Stoffe verwendet werden. So haben Hautärzte grundsätzlich auch weitaus weniger Bedenken als die Pädagogen, wenn es um die neuen Wellness-Angebote für Kinder geht: «Die Vorschriften für Pflege- und Kosmetikprodukte für Kinder sind genauso streng wie für Erwachsene», sagt der Dermatologe Prof. Dietrich Abeck aus München. Daher seien die meisten Behandlungen völlig unbedenklich. Lediglich Peelings seien für die empfindliche Kinderhaut nicht unbedingt zu empfehlen.
Und auch bei Pasten und Salben, die Fruchtsäure enthalten, sei Vorsicht geboten, weil diese die Haut irritieren könnten. Darüber hinaus sei aber wenig zu beachten. «Grundsätzlich gilt sowieso, dass normale Kinderhaut gar keine spezielle Pflege braucht - außer bei extremer Kälte und bei viel Wasserkontakt», sagt der Dermatologe. Ein Selbstgänger sind die Wellness-Angebote für Kinder aber nicht.
© 2008 dpa - Deutsche Presse-Agentur
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